Taste – Ahoi

image

„Eine Seefahrt, die ist lustig. Eine Seefahrt, die ist schön.“

Ab sofort kann man seine Shopping-Pause im neuen Lokal von Steffen Henssler verbringen. Das Ahoi in der Spitalerstraße ist noch taufrisch und durch den berühmten Inhaber schon jetzt ein Magnet. Von Montag bis Samstag kann hier zwischen 11:30 und 21 Uhr geschlemmt werden. Reservierungen sind leider nicht möglich, aber durch die superschnelle Küche sollte ein hoher Durchlauf möglich sein.

Auf der Karte findet sich eine schöne Auswahl; nicht allzu groß und dennoch abwechslungsreich. Sushi, Burger, Schnitzel- meine Lieblinge sind alle vertreten. Die Speisen sind frisch und überzeugen zudem mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die grösste Freude bereitete mir aber unsere Bedienung – aufmerksam, schnell und gut gelaunt. Man merkt, das Herzensprojekt überzeugt auch die Mannschaft und sorgt für richtig gute Stimmung an Bord. (k)

 

Health – Fastenzeit

image

„If you don´t challenge yourself, you will never realize what you can become.“

Vor ein paar Jahren brachte eine neue Kollegin den Brauch des christlichen Fastens in unsere Abteilung. In den 40 Tagen vor Ostern verzichtet sie auf das ein oder andere Laster  (wie Kaffee, Süßes und Alkohol) und Luxus (zum Beispiel Shopping). Öfters habe ich, überzeugt von der Herausforderung, mich angeschlossen und auch dieses Jahr soll es eine Schwarze Liste für mich geben. Am 1.3. geht es los und tatsächlich liegt im März bisher nicht so viel an – eine erfolgreiche Durchführung scheint also erst einmal machbar. Vermutlich wird es auch bei mir dieses Jahr den üblichen Verdächtigen an den Kragen gehen – Alkohol, schwarzem Tee, Süßem und Gebäck. Ein paar Tage sind ja noch bis es losgeht und ich werde berichten, wie es mir ergeht. Bis dahin muss ich nun erst einmal die letzten Vorräte vernichten. Habt ihr euch auch etwas vorgenommen? (k)

Fashion – Piece der Woche

img_7419

If someone tells you that you have enough bags, stop talking to them. You don’t need that kind of negativity in your life“

Seid ein paar Jahren haben wir einen neuen, treuen Freund und Begleiter an unserer Seite. Eine allseits beliebte Marke, bei Jung und Alt, ein Klassiker, oft kopiert aber nie erreicht: Louis Vuitton.

Zwei ganz unterschiedliche Modelle dürfen wir bisher unser nennen. Heute möchten wir euch den ersten unserer Lieblinge vorstellen – die Neverfull. Und der Name ist Programm, denn hier passt wirklich alles wichtige hinein. Ob auf Reisen, ins Büro oder, wie es der Name sagt, zum Schoppen, ist der Schopper immer ein Gewinn. Man kann wohl nie genug Taschen haben, aber mit dieser braucht man auch nicht mehr allzu viele andere Alltagstaschen, weil sie einfach immer passt. Dieses schöne Stück ist auch noch im klassischen Vuitton braun erhältlich und ganz neu, mit rosa Innenfutter. Welcher Mädchentraum geht da nicht in Erfüllung? (t)

Taste – Nikkei Nine

img_7354

„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“

Im vergangen Jahr mussten wir uns von einem unserer all-time Favoriten in Hamburg verabschieden. Die Ära Doc Chengs war vorbei. Was haben wir hier für tolle Abende verbracht? Was haben wir gelacht, gefeiert und vor allem ganz hervorragend gegessen? Aber nichts ist offenbar für die Ewigkeit. Und seit diesem Jahr beherbergt das Hotel Vier Jahreszeiten nun an dieser Stelle das Nikkei Nine. Ein japanisch-peruanisches Restaurant im Clubstil mit großer Bar, edler und besonderer Inneneinrichtung, und einem DJ, der im Hintergrund leise auflegt. Das Ambiente gefällt sofort. Kein Wunder, dass die Hamburger High-Society am Nachbartisch sitzt. Man sollte unbedingt rechtzeitig kommen und vor dem Essen zur Einstimmung auf den Abend schon einmal einen Drink an der Bar zu sich nehmen, wie beispielsweisen den Osaka Rose aus Wodka, Pfirsich, Rose, Champagner und Limette.

Auf der Karte findet man neben Sushi und Sashimi, kalte und warme Vorspeisen wie das Poularden Katsu, Kushi Yaki als Bauch vom Apfelschwein und Tempura Garnelen. Im Hauptgang bleiben dann auch kaum Wünsche offen. Wir entscheiden uns für die Entenbrust mit Soja-Honig Sauce und das südamerikanische Rind mit Apfel-Tonkatsu-Sauce, die herrlich süß schmeckt und das unglaublich zarte Rind perfekt ergänzt. Am Ende darf eine Kugel Sorbet nicht fehlen. Banane, passend zum Thema unseres Abends. Der Service is sehr aufmerksam und freundlich, wir kennen es nicht anders von dem Traditionshaus an der Alster.

Wir haben hier einen ganz wundervollen Abend mit Freunden verbracht. Das Nikkei Nine konnte uns voll und ganz überzeugen und ist ein würdiger Nachfolger für das Doc Chengs. Wir hoffen das wir hier noch oft viel lachen, feiern und hervorragend essen werden. Arigato. Sayonara. (t)

 

SoBeau Men – die große Liebe

img_4478

„All you need is love…. and a little bit of football“

Passend zum Valentinstag möchten wir heute über eine unserer großen Lieben berichten: den HSV. In der vergangenen Woche durften wir live im Stadion um den Einzug ins Viertelfinale des DFB Pokals mitfiebern und vor allem mitjubeln. Dieses haben wir zum   Anlass genommen, im Rahmen einer (vermeintlichen) Expertenrunde dem Thema Fußball und vor allem HSV einmal etwas näher zu kommen.

  • D: war das erste mal mit 11 Jahren mit seiner Cousine G. im Stadion. Das war vor 50 Jahren – heute sitzen die beiden wieder zusammen hier. „Aber wenn sie absteigen bin ich raus“.
  • F&R: sind vor circa sechs Jahren durch Freunde auf der Abendschule zum Fussball gekommen.
  • P: war das erste mal mit 12 Jahren im Stadion – zum Derby im alten Volkspark!
  • G: Der wahre Experte in unserer Runde – ist natürlich eine Frau. War das erste mal mit 13 Jahren und bei minus 11 Grad Celsius im Stadion, damals noch als Braunschweig Fan „die sind in der Saison Meister geworden“.

Alle tragen die Liebe zum Fussball und vor allem zum HSV im Herzen. Diese kommt bei allen durch Freunde oder vor allem die Familie. Wie meine Mama eben immer sagt: zwei Dinge im Leben kann man sich  nicht aussuchen, seine Familie und seinen Fussballverein. Aber warum seid ihr nun wirklich alle HSV Fans geworden und warum eigentlich nicht Fans von St. Pauli?

G:„Das könnt ihr euch wahrscheinlich nicht mehr vorstellen, aber der HSV war damals der beste Verein der Welt mit Hartwig, Hrubesch und Keegan. Wir haben einfach alles geholt. Waren sechs mal deutscher Meister und haben drei mal den Pokal gewonnen. Ich befürchte das kommt nicht wieder.“

F: „Der HSV ist nun eben 1. Liga. Pauli nicht.“

D:„Mein Papa war Pauli Fan, der hat uns Kinder dann immer mal mit ins Stadion genommen. Wir Jungs sind dann aber alle HSV Fans geworden. Pauli war damals auch nicht so ein Kultverein wie heute, das war auch etwas verrucht. Ich gehe gern zur ersten Liga. Das Leben ist halt auch eine Niveaufrage.“

G:“Ich weiß allerdings nicht, worauf sich der HSV derzeit etwas einbildet.“

P:„Hier gibt es zwei Vereine: Hamburg und Pauli. Man muss sich entscheiden, beides geht nicht. Und der HSV ist eben ein Wahrzeichen für Hamburg.“ 

Zum einen war es also jugendliche Rebellion, zum anderen der Erfolg, der damals noch für sich gesprochen hat und derzeit etwas auf sich warten lässt. Ein wenig sind alle wohl auch Erfolgsfans des Bundesliga Dinos wie sich zeigt. Auf unsere Frage, was der HSV in 2017 noch erreichen kann, hören wir dann allerdings alles von Abstieg und Relegation bis zum Klassenerhalt und Pokalsieg. Aber welcher Trainer könnte die Jungs denn wieder zur alten Form führen?

G:„Ich glaube der Verein ist derzeit untrainierbar. Hervorragend war damals Erich Happel und Huub Stevens war auch sehr gut.“

Es fallen weitere Namen wie Jürgen Klopp und Felix Magath. Auch die Frage wer derzeit der beste Spieler auf dem Feld ist ruft Schulterzucken und Ratlosigkeit hervor. Adler vielleicht oder Kostic. Allein bei der Frage nach dem besten Spieler aller Zeiten, sind sich alle auf einmal sehr einig: der einzig wahre Kevin Keegan.

Uns lässt nun eine Frage nicht los. Wenn der HSV kontinuierlich so schlechte Leistungen bringt, anscheinend untrainierbar ist und der Stadionbesuch meist in schlechter Laune endet, wieso gehen wir denn immer noch hin?

D: „Das lässt sich mit dem Murmeltiereffekt erklären (vgl. „Und täglich grüßt das Murmeltier“). Sie spielen schlecht, die Fans sind sauer aber am nächsten Morgen laufen im Radio wieder Sonny und Cher – oder in diesem Fall Lotto. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass es irgendwann wieder besser wird“.

P:„Der Kampf ist doch das Reizvolle. Jede Saison gibt es wieder eine neue Chance, dann ist wieder alles offen“.

G:„Wir zehren noch von den alten Zeiten und hoffen das diese wiederkommen.“

Das Fazit ist also, die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung, dass die glorreichen Zeiten wiederkommen, dass wir wieder oben mitspielen. Das wir die seit langem bereits fertigen Pläne für die Meisterschaftsfeier auf dem Rathausmarkt endlich in die Tat umsetzen können. Wir sind halt Optimisten. Vor dem Spiel singen die Fans im Stadion „Hamburg lieb ich sehr, sind die Zeiten auch so schwer“. Nichts trifft es derzeit wohl besser. Und dann behält D. mit seinem Tipp recht und der HSV siegt mit 2:0 in einem vergleichsweise sogar ausgezeichneten Spiel. Und auch in der Bundesliga ist  wieder vorsichtige Euphorie angebracht. Vielleicht ist endlich der ersehnte Ruck durch die Mannschaft gegangen. Am 1.3. geht es auf jeden Fall gegen Gladbach im Viertelfinale weiter!

Zum Abschluss dann noch eine Frage für unsere weiblichen Leserinnen an die Herren zum Thema Fashion. Welches war denn das beste  Trikot der vergangenen 53 Jahre? Wir hören das schweinchenrosa Trikot in dem wir die Meisterschaft gewonnen haben, das dunkelblaue mit der orangen Schrift, das old-school Trikot mit dem roten Kragen und am häufigsten wird das aktuelle pinke Trikot genannt. Die Herren haben eben Geschmack.

Hummel Hummel….(k&t)

Fashion – Piece der Woche

image

„All the leaves are gold.“

Seit ein paar Jahren besuche ich kurz vor Weihnachten die Holy Shit Messe in Hamburg. Hier habe ich schon tolle Geschenke für meine Lieben oder auch mich selbst gefunden. Dieses Jahr verliebte ich mich sofort in die Kollektion von LeafMe. Allerdings hatte ich schon fast alle Geschenke besorgt und der Preis der hochwertigen Schmuckstücke hielt mich dann von einem Spontankauf für mich ab. Dabei sind die Ketten nicht überteuert.

Sie werden aus Messing gefertigt und mit Gold legiert. Die kleine Version von Brugmansia (Engelstrompete) liegt bei 39€ und die große (Bild oben) bei 80€. Die ganze Auswahl findet ihr hier. Ich durfte mich dann an Weihnachten, dank meiner aufmerksamen BSF*, doch noch selbst freuen. Tausend Dank noch einmal für die tolle Überraschung!

Und wer eher auf Federn steht, der schaut hier vorbei. Die neue Kollektion gibt es bald. Ich habe da natürlich auch schon meinen Favoriten – und ihr? (k)

*best sister forever

Hamburg – Oh Yeah Pop-Up

img_7338

„And suddenly you know: it’s time to start something new and trust the magic of beginnings“

Als ersten Stop auf unserer Erkundungstour durch Hamburg habe ich den Mühlenkamp gewählt. Hier findet man bezaubernde Einrichtungsläden, die genau meinen Geschmack und den eleganten Stil New Englands treffen, einen unglaublich toll sortierten Supermarkt, kleine Cafés mit großzügig dekorierten Törtchen und moderne Coffeeshops. Zudem eine Vielzahl an kleinen, netten Restaurants die zu jeden Tageszeit das passende zu bieten haben (in den kommenden Monaten werden wir hoffentlich so einige davon testen). Außerdem entdeckt man beim Schlendern immer wieder kleine, feine Shops und Boutiquen, wo für jeden Geschmack etwas dabei ist. Besonders hat es mir der Pop-Up-Bakery Store von Oh Yeah angetan. In dem kleinen Laden in der Gertigstraße 3/Ecke Mühlenkamp erinnern der Tresen und die rosa Farbe noch an die Zuckerbäckerei, die hier einmal gewesen sein muss. Heute liegen jedoch die Pullis und Shirts von Oh Yeah in der Auslage. Entweder man entscheidet sich für einen bereits fertigen Topseller oder kauft ein basic Shirt und pimpt dieses selber mit einem und mehreren der zahlreichen Aufnäher auf.

Der Shop ist auf jeden Fall noch den ganzen Februar geöffnet. Wie und wo es dann weitergeht wird sich zeigen. Also höchste Zeit jetzt noch einmal dort vorbei zu schauen. (t)